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Freier Universität-Chemie Institut, Berlin Grundsanierung

2016-2018

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Architekten: Ludes Generalplaner GmbH Part of Sweco Architects

Der Baumbestand im Bearbeitungsgebiet besteht vorwiegend aus Bäumen aus der Entstehungszeit der Freianlagen Ende der 1970er Jahre. Die damals gepflanzten Platanen haben sich größtenteils gut entwickelt; an einigen ungünstigen Standorten auf der südlichen Stellplatzanlage, sowie im Schlagschatten von BT2 und Straßenbäumen konnten sie seither jedoch nicht auf Größen heranwachsen, die sie gem.

Im Innenhof, vor den ehemaligen Hausmeisterwohnungen und am Hang zum Lesehof Sockelgeschoss sind größere Exemplare anderer Baumarten zu finden, deren Größe und Stellung auf ungeplante Pflanzungen oder natürlichen Aufwuchs schließen lässt. Einige dieser Bäume stehen unter Schutz der BaumSchVOBerlin. Im Hang befinden sich mehrere, unter Berücksichtigung des Standorts gut entwickelte Kiefern, die in die Planung integriert werden. Gehölzsäume sind in den Randbereichen des Baufeldes und am Hang zwischen Takustraße und Sockelgeschoss als Spontanvegetation aufgewachsen und bilden dort teilweise dichte, undurchdringliche Räume. Verwilderte, ehemals gärtnerische Anlagen sind um die Hausmeisterwohnungen und im Bibliothekshof erkennbar.

Aufgabenstellung für die  Freianlagenplanung ist die Umgestaltung der Freianlagen im Bereich der zu sanierenden Gebäude. Dies beinhaltet die Wiederherstellung und funktionale Anpassung aller Außenbereiche, die durch die hochbauseitigen Maßnahmen (Sanierung, strukturelle Umordnung und Ergänzung der Gebäude, Erneuerung von Abdichtungen und Grundleitungen, Nutzung von Freiflächen für Baustellenlogistik) beeinträchtigt werden.

Die Baudurchführung Hochbau Grundsanierung FUChemie BA2 (FUC2) ist in drei Realisierungsabschnitten vorgesehen. Die Baumaßnahmen in Freianlagen erfolgen jeweils zu Anfang der jeweiligen Hochbaumaßnahmen (Rückbau-, Sicherungs- und Schutzmaßnahmen) sowie zum Abschluss der Realisierungsabschnitte Hochbau als Herstellung der Freianlagen.

Teile der Außenanlagen werden, hauptsächlich wegen der Verlegung des Haupteingangs in BT6 und der Einrichtung einer Liefer- und Ladezone gleicher Eingangshöhe im Sockelgeschoss BT5 neu gestaltet, während andere Freianlagen grundsätzlich erhalten bleiben, an die sanierten Hochbauten angepasst und aufgrund veränderter Nutzungen teilweise ergänzt werden.

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