Freie Universität Chemie Institut, Berlin

Die Gebäude des Instituts für Chemie der Freien Universität Berlin entstanden in den 1970er Jahren und wurden einer umfangreichen energetischen und Schadstoffsanierung unterzogen. Hier war die Aufgabe, die Außenanlagen wiederherzustellen oder neu zu gestalten, mit der Prämisse den „Geist des Ortes“ zu erhalten, d.h. die Gestaltungselemente der 70er Jahre zu erhalten oder weiterzuentwickeln.

Die Verlagerung des Haupteingangs vom Süd-West Giebel zum breiten Querflügel schafft Raum für einen neuen, zentralen Campus mit hochwertigen Aufenthaltsbereichen für Studierende und Mitarbeiter. Ein breiter Steg führt von der Takustraße nun direkt in das Foyer und weiter zu einem weitläufigen, zentralen Innenhof. Dieser wird im hinteren Bereich mit zwei Kuchenbäumen und einer Strauchpflanzung aus Felsenbirne und Kornelkirsche bepflanzt, neben einer Aufenthaltsfläche entsteht ein großzügiges Pflanzbeet mit Hopfenbuchen und Gräsern, Stauden und Zwiebeln. Der vordere, zur Takustraße hin offene Hof mit seinen ortstypischen und erhaltenswerten Kiefern wird als Senkgarten geplant und erhält eine breite, mit Sträuchern und schattenverträglichen Stauden bepflanzte Stufenanlage hinab zu der mittigen Rasenfläche. Diese ist über eine seitliche Treppe erreichbar. Vor dem Gebäude liegt ein Pflanzbeet mit niedrigen Sträuchern und Bodendeckern.  

Weitere, kleinere Freianlagenbereiche bilden der umstrukturierte Haustechnikbereich, der Anlieferungsbereich sowie die Stellplatzanlage mit seinen Platanen.

Das Regenwassermanagement war Teil der Planungsauflage.

                                       

Leistungsphasen

1 - 9

Fertigstellung

2025

Auftraggeber

SenStadtUm - Berlin

Architekten

Ludes Architekten, Berlin