Berliner Wasserbetriebe

Auf dem Betriebsgelände der Berliner Wasserbetriebe in Berlin-Spandau werden mehrere Gebäude neu errichtet und somit muß das Gelände neu gegliedert werden, die Erschließung neu gestaltet.

An der Stirnseite des Betriebsgebäudes entsteht ein zentraler Eingangsplatz aus Ortbeton mit Besenstrich. Die Vorgartenbereiche längs der Motardstraße sind mit einer pflegeextensiven Staudenmischpflanzung standortgemäß beplant.

Der große Stellplatzbereich wird aus wasserdurchlässigen grauen Betonpflaster hergestellt, die Zufahrten entsprechend in anthrazit. Ein Baumraster aus Feldahorn, Sorte ‚Elsrijk‘ durchzieht die Stellplätze, die Grünflächen darunter werden mit niedrigen Weidenarten, Heckenrose und Gräsern bepflanzt. Da auf dem Gelände im Winter Streusalz zum Einsatz kommt, wurde hier besonders auf die Salzverträglichkeit der Pflanzen geachtet.

Im Betriebsgebäude liegen zwei begehbare Innenhöfe. Der Hof im Foyer dient hauptsächlich Repräsentationszwecken und wird mit Bambus, die ab Einsetzen der Dunkelheit angestrahlt werden, und Unterpflanzung aus Gräsern, Stauden und Immergrünen bepflanzt. Der andere Innenhof liegt im 1.OG und kann vom Besprechungsraum und den Fluren aus betreten werden. Ein Hochbeet, das den entsprechenden Bodenaufbau bringt, wird mit zwei Felsenbirnen mit herrlichem Frühjahrs- und Herbstaspekt und einer Unterpflanzung aus Stauden und Zwiebeln bepflanzt.

 
Leistungsphase

5 – 8, teilweise 3-4

Fläche

26.000 m²

Fertigstellung

2022

Auftraggeber

BBR Bundesamt für Raumwesen

Landschaftsarchitekten

Rainer Schmidt, München - Berlin